Consulados de Chile en Alemania - Konsulate der Republik Chile in Deutschland

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Honorarkonsulate > Bremen

Zusammenarbeit zwischen Chile und Deutschland

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Die Zusammenarbeit beider Länder ist weitreichend. Besonders im Zeitraum 2007-2010 haben sich drei Bereiche definiert: soziale Kohäsion, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, Hochschulbildung.

Technische Zusammenarbeit

Die chilenisch-deutsche Zusammenarbeit wurde in Regierungsgesprächen vereinbart, die alle zwei Jahre zwischen dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der chilenischen Agentur für internationale Zusammenarbeit AGCI durchgeführt werden. In diesen Treffen wird ein politisch-fachbezogener Dialog geführt, dessen Resultat gegenseitige Vereinbarungen über die Bereiche und Projekte sind, die unterstützt werden.

Die derzeitige Zusammenarbeit konzentriert sich auf die folgenden Bereiche: Staatsmodernisierung, Umweltschutz und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen, wobei er Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz oberster Priorität eingeräumt werden.

In Übereinstimmung wurden auch erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesicherheit konkret als Prioritäten im Bereich Klimaveränderung definiert. In diesem Themenbereich nimmt Deutschland eine Führungsposition auf europäischer Ebene ein. Tatsächlich schlägt sich dies in dem Projekt der Schaffung einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA), das von Bundeskanzlerin Merkel initiiert wurde.

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Es besteht ein großer wissenschaftlicher Austausch zwischen chilenischen und deutschen Forschern. In diesem Sinn sind der Austausch von wissenschaftlichem Personal im Rahmen von gemeinsamen Projekten, die Bildung von Netzwerken zwischen Universitäten und/oder Forschungsinstituten und die Herstellung von Kontakten für die Planung neuer Projekte die Grundlage für das Erreichen gemeinsamer technischer und wissenschaftlicher Ziele. Dies bildet den Rahmen des Abkommens über Zusammenarbeit in der Forschung zwischen CONICYT und dem DAAD hinsichtlich eines Projektprogramms zwischen Chile und Deutschland aus dem Jahr 1999.

Seit 2006 konkretisiert sich eine Absichtserklärung für die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der DFG und CONICYT, das darauf ausgerichtet ist, die wissenschaftlichen Beziehungen über die Unterstützung von gemeinsamen Forschungsprojekten, Vorbereitungsbesuchen für die Projektplanung, bilateralen Workshops, Seminaren und Mobilität junger Wissenschaftler und Doktoranden auszubauen.

Bildungszusammenarbeit

Dank des Abkommen zwischen CONICYT und dem DAAD über ein Stipendienprogramm aus dem Jahr 1998 wird gemeinsam zur Finanzierung von Stipendien für chilenische Doktoranden beigetragen, die als Teil ihrer Promotion eine Forschungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland absolvieren möchten.

Zudem kooperieren deutsche und chilenische Universitäten und Forschungszentren auch direkt. Es besteht ein enges Netzwerk aus Kontakten und Abkommen. Die Anzahl der Abkommen liegt weit über 100. Auch die Anzahl der Stipendien ist in den letzten zwei Jahren angestiegen. Zudem soll progressiv die Zusammenarbeit im Bereich der Postgraduiertenstudierenden ausgebaut werden. Zur Zeit wir ein neues Abkommen zwischen dem DAAD und dem chilenischen Bildungsministerium ausgearbeitet.

Kulturzusammenarbeit

Chile führt mit Deutschland einen ständigen Dialog im Bereich Kultur, der sich auch in dem Ausstellungszyklus „Valparaíso – Weltkulturerbe“ niederschlug, der im Jahr 2006 unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Chile in Deutschland durchgeführt wurde. Ziel dieses Zyklus war es, aus dem Ausland diese großartige Initiative der UNESCO aus dem Jahr 2003 zu unterstützen.

Andererseits kann die deutsche Präsenz in Chile nicht besser repräsentiert werden als durch das Goethe Institut in Santiago, das eines der anerkanntesten und renommiertesten Kulturinstitute in unserer Hauptstadt ist. Innerhalb der Aktivitäten dieses Institutes ist das Festival des Zeitgenössischen Europäischen Theaters und das Festival des Europäischen Kinos zu nennen. Das Goethe Institut hat zudem einen entscheidenden Beitrag zur Vorstellung des Werkes „Körper“ von Sasha Waltz in Rahmen des Kulturfestivals „Santiago a Mil“ im Januar 2009 geleistet.